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Riesige Osterüberraschung in Schönenberg

Mit ihrem Gewicht übertreffen sie sogar Bocciakugeln: Die grössten Ostereier im Bezirk Horgen legen drei Straussenhennen.

Von Arthur Schäppi Schönenberg – Mit federnden Schritten und majestätisch erhobenen Federköpfchen schreiten sie auf ihren Stelzbeinen daher: Nera, Lotti und Soraya – die drei um die zweieinhalb Meter grossen Haremsdamen von Straussenmännchen Rudolf auf dem Hof Rain der Familie Pfister in Schönenberg. In den Tagen vor Ostern haben die Hennen der einzigen Straussenzucht in der Zimmerbergregion erst recht allen Grund, in Siegerpose herumzustolzieren: Sie sind die Produzentinnen der unbestritten grössten Ostereier im Bezirk. Gegen 40 Stück der 1500 bis 1800 Gramm schweren ovalen Eier haben die Straussendamen seit Anfang März bereits in die von Männchen Rudolf fürsorglich herausgeputzte Sandgrube gelegt. Jedes dieser Prachtexemplare ist so gross wie 25 Hühnereier zusammen. Monika und Hanspeter Pfister halten seit sieben Jahren Zucht- und Schlachtstrausse der afrikanischen Rasse Zimbabwe Blue auf ihrem Bauernbetrieb im Weiler Schützenmatt. Freilich nicht so sehr der Eier, sondern des bei Feinschmeckern beliebten und praktisch fettfreien Straussenfleisches wegen. Die Eier kommen für rund 40 Tage in den 36 Grad warmen Brutofen, bevor dort die Küken das Licht der Welt erblicken. Liegen sie schon einige Zeit im Brutkasten, durchleuchtet Monika Pfister die Eier und prüft, ob sie befruchtet sind. Ist dies nicht der Fall, wird daraus eine besondere Osterbescherung. Im Rohzustand oder von Hanspeter Pfister mit Figuren verziert, werden die hohlen, Strausseneier aufbewahrt und zur Osterzeit direkt ab Hof als Schmuck für das Osternest oder das Ostergesteck verkauft. Die Straussendamen Nera, Lotti und Soraya mustern ihr Gelege. Aus unbefruchteten Eiern wird Osterschmuck. Foto: Sabine Rock

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