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Rolf Erb kommt 2012 vor Gericht

Winterthur – Der Pleitier Rolf Erb muss sich Anfang nächstes Jahr vor dem Winterthurer Bezirksgericht verantworten. Ihm werden Betrug, Urkundenfälschung und Gläubigerschädigung vorgeworfen, wie der «Beobachter» berichtet. Dem Prozess gingen jahrelange Ermittlungen voraus; die Winterthurer Erb-Gruppe war bereits im November 2003 in Konkurs gegangen. Da ein Teil der Vorwürfe heute verjährt ist, erfasst die 140-seitige Anklageschrift nur mögliche Delikte ab 1998. Laut der Anklageschrift, die dem «Beobachter» vorliegt, soll der 60-Jährige mit gefälschten Bilanzen die kreditgebenden Banken (darunter UBS, CS und die Thurgauer Kantonalbank) über Jahre getäuscht haben. Obwohl seine verschiedenen Unternehmen bereits 1998 pleite gewesen sein sollen, erhielten sie noch bis 2003 Kredite. Die Überschuldung betrug am Schluss rund 5 Milliarden Franken. Vor der Pleite verschenkte Erb Vermögenswerte in Millionenhöhe. Es gilt die Unschuldsvermutung. (bat)

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