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Rümlang erhält keinen Schwimmteich

Die Rümlanger Stimmbürger haben sich klar zum Hallenbad Heuel bekannt: Über 80 Prozent sagten gestern Ja zur Sanierung. Klar abgelehnt wurde hingegen der Naturpool.

Rümlang. - Ganz im Sinn der Rechnungsprüfungskommission legten die Rümlanger gestern ihre Stimmzettel in die Urne: Sie sagten grossmehrheitlich Ja (1293:302) zum Kredit über 3,6 Millionen Franken für die Sanierung und Werterhaltung des Hallenbades Heuel. Die zusätzlichen Kredite von 1,7 Millionen Franken für die Attraktivierung des Hallenbades sowie die 840 000 Franken für den Bau eines Naturschwimmteichs lehnten sie in einem Verhältnis von 40 zu 60 hingegen klar ab.

«Es hätte mich gefreut, wenn Rümlang künftig über einen Naturpool verfügt hätte», sagt Gemeindepräsident Thomas Hardegger (SP). Er spricht von einer verpassten Chance: «Mit einem Naturpool hätte Rümlang ein ökologisches Zeichen setzen können.» Geplant war eine biologisch aufbereitete, naturnahe Poolanlage auf der Liegewiese der Sportanlage.

Das Naturbad mit Nichtschwimmerbereich hätte der Bevölkerung die Möglichkeit gegeben, im Sommer im Dorf im Freien zu schwimmen. Die Massnahmen zur Attraktivierung hätten einen Umbau der Sauna und des Kinderplanschbeckens sowie einen Verbindungstrakt zwischen Hallenbad und Sauna vorgesehen.

Hardegger bereut, dass über diese Vorlage fast kein Abstimmungskampf stattgefunden habe, nur die SP habe sich für die Sportanlage starkgemacht.

Fast 20 Prozent Energie sparen

Gleichzeitig freut sich der Gemeindepräsident aber über das klare Bekenntnis der Dorfbewohner zum Hallenbad: «81 Prozent sagten Ja zur Werterhaltung und Sanierung, während in anderen Gemeinden über die Schliessung ihrer Hallenbäder diskutiert wird.»

Im kommenden Sommer soll mit den Sanierungsarbeiten der 33-jährigen Anlage begonnen werden. 3,6 Millionen Franken verschlingt die werterhaltende Sanierung des Hallenbades. Den heutigen Bedürfnissen angepasst werden Gebäudehülle, Innenausbau, Kassenanlage, Badewassertechnik, Sanitäre- sowie Lüftungs-, Heizungs- und Elektroanlagen. Mit den vorgesehenen Massnahmen wird eine Energieeinsparung von rund 19 Prozent erwartet.

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