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Folter droht: Kurde darf nicht ausgewiesen werden

Ein Kurde, den die Türkei der Mitgliedschaft in einer linksextremen Organisation verdächtigt, darf in der Schweiz bleiben. Das hat das Verwaltungsgericht entschieden.

Kurdische Aktivisten müssen in der Türkei mit Folter rechnen, sagt das Verwaltungsgericht: Bild von einer Kurden-Demonstration in Zürich.
Kurdische Aktivisten müssen in der Türkei mit Folter rechnen, sagt das Verwaltungsgericht: Bild von einer Kurden-Demonstration in Zürich.
Ennio Leanza (Keystone)

Der 28-Jährige lebt schon seit fünfeinhalb Jahren in der Schweiz. Und ist seit jenem Zeitpunkt immer wieder im Clinch mit den Migrationsbehörden. Sein Asylgesuch hat das Staatssekretariat für Migration (SEM) abgelehnt, alle Beschwerden gegen den Entscheid blieben erfolglos.

Noch während das Verfahren – das mehr als vier Jahre in Anspruch nahm – lief, heiratete der Mann eine Schweizerin und erhielt die Aufenthaltsbewilligung als Familienangehöriger. Doch nach zwei Jahren trennte sich das Paar. Damit verlor der Mann seine Aufenthaltsbewilligung wieder. Und weil auch sein Asylantrag endgültig abgewiesen wurde, sollte er nach dem Willen des SEM und des Zürcher Migrationsamts die Schweiz verlassen.

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