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Schmid staunt über sich selbst

An der Jungfrau-Meile in Interlaken setzte sich Luzia Schmid vom LC Uster gegenüber der gesamten Schweizer Konkurrenz durch und gewann damit diesen Wertungslauf der bedeutendsten Schweizer Laufserie. «Mit diesem Triumph hätte ich nie gerechnet», sagt die 35-Jährige. Eine «solch kurze Distanz über 1,6 km» bestritt die Langstreckenspezialistin erstmals in diesem Jahr. Spezifisch darauf trainiert hatte sie nicht. «Ich war nie auf der Bahn.»

Trotzdem trat sie mit Ambitionen an. «Einige Punkte für den Post-Cup gewinnen» wollte sie. Dass ihr eine derart starke Leistung gelingen würde, konnte sie nur mit einer vagen Vermutung erklären: «Wir waren im Sommer eine Woche im Gebirge, wanderten und joggten von Ort zu Ort. Vielleicht gab mir dies so viel Kraft», sagte sie. In der Post-Cup-Gesamtwertung belegt Luzia Schmid den zweiten Zwischenrang, nur sieben Punkte hinter der Leaderin Martina Strähl (39). «Falsche Hoffnungen mache ich mir nicht», stellt sie dennoch klar, «ich bin zufrieden, wenn ich am Schluss unter den besten sieben figuriere.» Aus Distanz gilt es aber festzuhalten: Luzia Schmids Position ist derart komfortabel, dass ihr ein toller Schlussrang fast sicher scheint. (jgg)

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