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Schönenberg senkt Steuern deutlich

Schönenberg – Der Gemeinderat von Schönenberg musste an der Gemeindeversammlung von Donnerstagabend eine Niederlage einstecken: Er wollte den Steuerfuss bei 93 Prozentpunkten belassen, die Stimmbürger senkten ihn aber um 5 auf 88 Prozent. 91 der 151 Anwesenden folgten damit dem Antrag der Rechnungsprüfungskommission (RPK). Vor der Abstimmung warnte Gemeinderätin Doris Tschannen (SVP) noch, es sei zu früh für eine Steuersenkung. Denn damit hätte die Gemeinde weniger Spielraum bei den Investitionen. RPK-Präsident Daniel Kohler war dagegen der Ansicht, dass die Gemeinde eine Reduktion des Steuerfusses um 5 Prozentpunkte leisten könne. Schliesslich sei der sparsame Umgang mit Steuermitteln Aufgabe der Gemeinde. Mit der Steuersenkung komme man zudem wieder auf Augenhöhe mit anderen Gemeinden und bilde nicht mehr das Schlusslicht. Das Argument der Attraktivität der Gemeinde mit einem tiefen Steuerfuss ziehe in Schönenberg nicht, sagte Finanzverwalter Konrad Meyer: «Schönenberg hat kein Land, das verkauft werden kann und mit dem man die Leute anlocken kann.» Hochbauvorsteher Antoine Schuler (FDP) gab nach der Gemeindeversammlung noch bekannt, dass der Spatenstich für die Sportanlage Kalchtaren am 31. Januar stattfinden soll.(duc)

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