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Schulte-Wermeling zieht vor Obergericht

Kilchberg/Zürich - Das Bezirksgericht Zürich hat den Kilchberger Franz-Josef Schulte-Wermeling wegen eines Überholmanövers in einer Tempo-30-Zone gebüsst (TA vom Mittwoch). «Ich habe den Fall ans Obergericht weitergezogen», sagte Schulte-Wermeling. Er bezeichnet das Urteil des Bezirksrichters «als absurd und weltfremd». Ausdrücke, die schon der Richter, der sich mit dem Fall befasst hatte, in seinem Verdikt verwendet hatte.

Schulte-Wermeling rechnet sich gute Chancen aus, zu seinem Recht zu kommen. Er wolle die Stossstange des Autos, das er beim Vorfall gefahren habe, zur Berufungsverhandlung vor Obergericht mitnehmen. Auf dieser seien Pneuspuren nachweisbar, die nur vom überholten Fahrzeug herrühren könnten. Zudem will er noch einen Pneu mitnehmen. Mit diesen beiden Utensilien will Schulte-Wermeling dem Obergericht «seine Version des Unfallablaufs» beweisen können. Der Justizschreck zieht auch die Aussagen seines Unfallgegners und zweier Zeugen in Zweifel. Diese würden sich von der Feuerwehr her kennen und seien per du miteinander. Zudem will Schulte-Wermeling wissen, wieso das von ihm geforderte Gutachten «ohne Angabe von Gründen verweigert» wurde. (mor)

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