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Schweizer Idyllen in dreidimensionalen Bildern

Luzern soll nicht nur als Krimi-Tatort dem Fernsehpublikum bekannt werden (siehe Bericht oben), sondern auch im 3-D-Kino. Erstmals wagt Schweiz Tourismus für einen Werbefilm den Schritt in die 3-D-Technologie. Ein Münchner Filmteam nahm gestern Freitag vor dem Kultur- und Kongresszentrum KKL in Luzern und im untersten Seebecken dreidimensionale Postkartenbilder der Zentralschweizer Tourismushauptstadt auf. Zusammen mit Clips aus Chur und Flims entsteht ein dreiminütiger Imagefilm, der an internationalen Events in 3-D-Kinos für die Schönheiten der Schweiz werben soll. Einige Winterbilder wurden in Grindelwald und Mürren aufgenommen.

Die dreidimensionale Filmtechnik erlebt einen Boom, weil jetzt die Kinos für die Wiedergabe ausgerüstet sind. Gefilmt wird mit einer Kamera mit zwei Linsen. Die Zuschauer schauen durch eine Spezialbrille, die pro Auge wie in der Wirklichkeit nur ein Bild durchlässt.

Auf Effekte kommt es an

Wie der leitende Regisseur Samuel Röthlisberger von der Regensdorfer Firma Habegger sagt, besteht die Kunst der Inszenierung darin, Bilder mit Tiefenperspektiven einzufangen, in denen die 3-D-Wirkung dann auch voll zur Geltung kommt. In Luzern macht man das etwa mit zwei Touristen an einem Fernrohr vor dem Hintergrund der Schifffahrtsflotte.

«3-D ist die Technik der Zukunft und kommt auch schon bald in die Wohnzimmer», sagt Werner Kehrli, Leiter Messen und Events bei Schweiz Tourismus. Da 3-D-Bilder auch konventionell abgespielt werden könnten, sei die Investition nicht verloren. Für rund 15 Minuten 3-D-Imagefilm zahlen die Tourismusförderer rund 110 000 Franken. 45 000 Franken steuert die Produktionsfirma bei, die Erfahrungen sammeln und Schweizer Marktführerin werden will. (has)

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