Zum Hauptinhalt springen

Schwimmunterricht wird zu exotischem Fach

Der Schwimmunterricht bereitet den Schulen aus verschiedenen Gründen Mühe. Daher wird er immer häufiger aus dem Schulplan gekippt. Diese Entwicklung macht Eltern wie auch der Lebensrettungsgesellschaft Sorge.

Ein Kind sollte sich im Wasser sicher fühlen – ob die Schule dafür verantwortlich ist, bleibt umstritten.
Ein Kind sollte sich im Wasser sicher fühlen – ob die Schule dafür verantwortlich ist, bleibt umstritten.
Sabina Bobst

Schuleigene Lernschwimmbecken sind kein Trend mehr. Dabei boomten sie in den 70er-Jahren und ermöglichten den Schülern den Schwimmunterricht unter dem eigenen Dach. Heute ist vielen Schulen der Unterhalt der Becken zu aufwendig, und es bestehen auch Vorbehalte gegenüber dem Schwimmunterricht. «Wer mit einer Klasse schwimmen geht», bringt es Peter Gerber, Schulleiter an der Bülacher Sekundarschule Mettmenriet auf den Punkt, «steht mit einem Bein im Gefängnis.» Passieren könne nämlich viel. Zwar gibt es keine zwingenden Vorschriften betreffend der Ausbildung, die ein Lehrer mitbringen muss, um mit einer Klasse schwimmen zu gehen. Doch es existiert ein Merkblatt des Volksschulamtes. «Wenn etwas passiert, dann hänge ich gemäss diesem Merkblatt», ist Gerber überzeugt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.