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Schwulen-Sauna darf gebaut werden

Wallisellen - Der Gemeinderat von Wallisellen hat von der Baurekurskommission einen Denkzettel bekommen. Die kantonale Instanz hiess den Rekurs von Martin Erne, dem Betreiber eines an der Hertistrasse 24 geplanten Sauna- und Wellnessclubs für Schwule, gut. «Der Gemeinderat hat beschlossen, dass das Urteil nicht ans Verwaltungsgericht weitergezogen wird», erklärte dazu gestern der stellvertretende Gemeindeschreiber Guido Egli.

Erne wollte bereits am 1. November seine Schwulen-Sauna eröffnen. Der Walliseller Gemeinderat hatte das Baugesuch für das «Gay Aqua» allerdings abgelehnt. Die Begründung: Die Zahl der Parkplätze sei zu tief. Erne kann vor dem Gebäude drei Parkplätze zur Verfügung stellen, die Gemeinde verlangte allerdings 15. «Wären wir heterosexuell ausgerichtet, hätten wir die Bewilligung gleich erhalten», sagte Erne damals.

Die Frage nach der definitiven Zahl der Parkplätze ist mittlerweile geklärt. Wie Bauvorstand Bernhard Krismer gestern auf Anfrage bestätigte, fordere man nun neun bis zehn Parkplätze. Erne sieht darin kein Problem: «Die neue Anzahl Parkplätze können wir ohne weiteres erfüllen.» Schade sei nur, dass man nicht vorgängig mit ihm geredet habe. (all)

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