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Sieben von zehn Läden geben Schnaps an Jugendliche ab.Sechs von zehn Lokalen fielen im Test durch

Winterthur – Jugendliche kommen in Winterthurer Bars, Läden und Tankstellen-Shops ohne grosse Probleme an harte alkoholische Getränke. Die Wirtschaftspolizei liess kürzlich in zehn Lokalen Testkäufe durchführen. Dabei konnten die Jugendlichen in sechs Fällen gebrannte Wasser kaufen, die ihnen nicht abgegeben werden dürften. Wie die Stadtpolizei mitteilt, wurden die fehlbaren Betriebe verzeigt. Da die sogenannten Lockvogelmethoden mit Testkäufern rechtlich umstritten sind, hatte der Stadtrat vor gut einem Jahr einen vorübergehenden Stopp verfügt. Im Frühling dieses Jahres wurden wieder Tests durchgeführt – damals fielen sieben von zehn Betrieben durch. Laut Stadtpolizeisprecher Peter Gull haben sie keine Einsprachen gegen die Verzeigungen erhoben und die Bussen bezahlt. Zwei davon fielen aber bereits bei der zweiten Kontrolle in diesem Jahr erneut durch. Schon bei den früher durchgeführten Tests hatten sich jeweils rund 70 Prozent der Betriebe nicht an die Bestimmungen gehalten, sagt Gull. Bier und Wein dürfen erst an über 16-Jährige verkauft werden, gebrannte Wasser an über 18-Jährige. (rd)

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