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Siebers Pfuusbus braucht neuen Pfuus

Zürichs wichtigste mobile Notschlafstelle ist komplett veraltet: Der Wagen von Pfarrer Sieber hat ausgedient und muss ersetzt werden. Doch die Spenden dafür sind bescheiden.

Veraltet und daher nicht mehr zeitgemäss: Blick in den Schlafraum des 14 Jahre alten Pfuusbusses.
Veraltet und daher nicht mehr zeitgemäss: Blick in den Schlafraum des 14 Jahre alten Pfuusbusses.
Tages Anzeiger
Der neue Pfuusbus bietet 15 Schlafplätze, 3 mehr als bisher, und Heizung, Toiletten sowie eine Dusche. Grosser Vorteil: Das Fahrzeug kann unabhängig vom Standort betrieben werden.
Der neue Pfuusbus bietet 15 Schlafplätze, 3 mehr als bisher, und Heizung, Toiletten sowie eine Dusche. Grosser Vorteil: Das Fahrzeug kann unabhängig vom Standort betrieben werden.
PD
Der Sattelschlepper mit Vorzelt steht jeweils von Mitte November bis Mitte April im Albisgüetli in der Nähe des Strassenverkehrsamts. Obdachlose finden hier ein Dach über dem Kopf und bekommen eine einfache, warme Mahlzeit.
Der Sattelschlepper mit Vorzelt steht jeweils von Mitte November bis Mitte April im Albisgüetli in der Nähe des Strassenverkehrsamts. Obdachlose finden hier ein Dach über dem Kopf und bekommen eine einfache, warme Mahlzeit.
Alessandro Della Bella (Keystone)
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Der Pfuusbus von Pfarrer Sieber ist in Zürich seit vielen Jahren eine Institution. An den kalten Winterwochen von Mitte November bis Mitte April steht das Fahrzeug seit 13 Jahren auf einem Areal im Albisgüetli.

Der Bus ist eine Anlaufstelle für Menschen ab 18 Jahren, die obdachlos sind und keine Wohnmöglichkeit in Aussicht haben. Im Pfuusbus bekommen sie eine Schlafgelegenheit und werden verpflegt. Das Angebot ist ein Erfolg: In der vergangenen Saison wurden über 3800 Übernachtungen verzeichnet, 700 mehr als 2014.

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