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Sozialhilfebezüger hat heimlich gearbeitet

Vor dem Obergericht musste sich ein 48-jähriger Schweizer verantworten, der fast sechs Jahre lang Sozialhilfe kassiert hat. In dieser Zeit verdiente er fast eine halbe Million Franken.

Über 200'000 Franken hat ein heute 48-jähriger Schweizer über sechs Jahre an Sozialhilfegelder kassiert. Stets hatte er Arztzeugnisse, in denen er für arbeitsunfähig erklärt wurde, wie die NZZ berichtet (Artikel online nicht verfügbar).

Daneben war der Baumaschinenführer und Zimmermann jedoch weiterhin berufstätig, meist über Temporärbüros. Dabei verdiente er zeitweise über 9000 Franken pro Monat, nicht selten auch über 7000 Franken. Weil er seine Arbeitseinsätze dem Winterthurer Sozialdepartement verschwieg, machte er sich des mehrfachen Betrugs schuldig. Hinzu kam noch, dass er einen Betreibungsauszug fälschte, um an eine Wohnung zu gelangen.

Das Obergericht verurteilte ihn deshalb in zweiter Instanz zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 11 Monaten und 16 Tagen. Die Berufung, die der Mann eingereicht hat, hat sich somit gelohnt: In erster Instanz wurde er zu 12 Monaten Gefängnis verurteilt, wobei er die Hälfte hätte absitzen müssen. Einsicht oder Reue zeigte der 48-Jährige laut NZZ keine.

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