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Sozialpädagogin beurlaubt

Wallisellen &endash Die Schulpflege Wallisellen hat die Schulpädagogin beurlaubt, die eine 14-jährige Schülerin mit ihren esoterischen Ideen beeinflusst und sie von den Eltern entfremdet hatte (TA vom Dienstag). Wie Schulpräsidentin Anita Bruggmann sagte, soll eine spezialisierte Anwaltskanzlei die Vorfälle mit einer Administrativuntersuchung aufarbeiten und einen Bericht verfassen, der später der Öffentlichkeit vorgestellt werde. Die Schulpädagogin bleibe beurlaubt, bis die Untersuchung abgeschlossen sei. «Die Vorwürfe bedürfen einer grundsätzlichen Klärung», so Bruggmann. Sie wies auf die Unschuldsvermutung hin, die für die Mitarbeiterin gelte. Das Mädchen hatte behauptet, die Eltern würden es schlagen. Später nahm es die Aussagen zurück. Mithilfe der Schulpädagogin war die Schülerin ins Mädchenhaus eingetreten und blieb zwölf Tage lang dort. Nachdem sie später erneut Kontakt mit der Sozialpädagogin hatte, ging die Schülerin erneut ins Mädchenhaus. Danach entzogen die Vormundschaftsbehörden den Eltern die Obhut. Inzwischen haben die Behörden den Entscheid rückgängig gemacht, und das Mädchen lebt wieder bei seiner Familie. (sta.)

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