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SP Adliswil will Schulsozialarbeit vors Volk bringen

Adliswil - Die SP Adliswil findet sich nicht ab mit dem Nein des Stadtparlaments zur Einführung der Schulsozialarbeit in allen sechs Schulhäusern (TA vom Donnerstag). Sie will mit einer Volksinitiative das Volk über die flächendeckende Schulsozialarbeit entscheiden lassen. Der definitive Entscheid über die Lancierung der Volksinitiative falle an der SP-Mitglieder-Versammlung vom 6. Januar, sagt Davide Loss, SP-Gemeinderat und Vizepräsident der Partei. «Für uns ist klar, dass die Schularbeit in allen Schulhäusern dringend notwendig ist.» Die Ablehnung des von der Schulpflege gestellten und vom Stadtrat unterstützten Antrags bezeichnet Loss als «reinen Zufallsentscheid». Zum zweiten Mal innert drei Monaten hat der Gemeinderat am vergangenen Mittwoch die Ausweitung der Schulsozialarbeit abgelehnt. Beide Male gab Parlamentspräsident Max Stenz (Freie Wähler) mit seinem Stichentscheid den Ausschlag. «Richtig ist darum, dass jetzt das Volk entscheiden kann», sagt Loss.

Für das Zustandekommen einer Volksinitiative brauchts in Adliswil 500 Unterschriften. Für Loss steht ausser Frage, dass sie zusammenkommen werden. Die Wirksamkeit der Schulsozialarbeit werde weitherum anerkannt. Und auch die Adliswiler Lehrerschaft sowie viele Eltern hätten sich im Vorfeld des Gemeinderatsentscheids klar für den Antrag der Schulpflege ausgesprochen. (pfr)

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