Zum Hauptinhalt springen

SP Uetikon schaut der Gemeinde auf die Finger

Uetikon - Nun stellt auch die SP Uetikon dem Gemeinderat Fragen zum Beschaffungswesen. Die öffentliche Hand vergibt jedes Jahr Aufträge für 36 Milliarden Franken. Über 40 Prozent davon entfallen auf Gemeinden. Die öffentliche Beschaffung könne das Verhalten von privaten Unternehmen beeinflussen und so beispielsweise ausbeuterische Arbeitsbedingungen verhindern, schreibt die SP in einer Mitteilung.

Angeregt durch die Kampagne «Keine Ausbeutung mit unseren Steuergeldern» des Schweizerischen Arbeiterhilfswerkes, haben Mitglieder der SP in verschiedenen Gemeinden des Bezirks bereits ihrem Gemeinderat Fragen gestellt. Die SP Uetikon findet in der Antwort des Uetiker Gemeinderates gute Ansätze und Sensibilität für Fragen der Nachhaltigkeit. Allerdings zeigten sich vor allem im Bereich soziale Nachhaltigkeit noch erhebliche Lücken.

Soziale und ökologische Nachhaltigkeit könne über Labels und Zertifizierungen geschehen, schreibt die SP. Das sei zwar mit Aufwand verbunden und könne die Kapazitäten einzelner Gemeinden stark strapazieren, doch reiche dies nicht als Entschuldigung, nichts zu tun. Die Gemeinden hätten die Möglichkeit, sich zu Beschaffungsgemeinschaften zusammenzuschliessen oder sich der IG Ökologische Beschaffung anzuschliessen. Die SP Uetikon will die Entwicklung weiterhin beobachten. (ps)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch