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Spital-Notfallpraxis verbessert Betrieb

Bülach - Die neue Notfallpraxis im Spital Bülach entlastet den Betrieb. Wie das Spital in seinem Jahresabschluss 2009 festhält, hat die Praxis die Patientenzahlen auf der Notfallstation um rund 16 Prozent reduziert. So würden die Wartezeiten verkürzt und die Platzverhältnisse verbessert. Die Bülacher Notfallpraxis ist die erste in einem Zürcher Spital. Sie trägt einen grossen Anteil an der Zunahme der ambulanten Behandlungen um 20 Prozent auf rund 38 000 Fälle.

Insgesamt wurden letztes Jahr rund 8100 Patienten behandelt, das sind etwa 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die durchschnittliche Pflegedauer sank weiter auf 6,75 Tage. Im Gegenzug stieg die Zahl der lukrativen zusatzversicherten Patienten von rund 22 auf 24 Prozent an. Noch deutlicher wuchs die Menge der Pflegetage für die Zusatzversicherten. Die Geburtenzahl blieb mit 1061 Kindern im Schnitt vergangener Jahre, erreichte den Rekord von 2008 mit 1116 Geburten aber nicht. Schliesslich nahm die Patientenzufriedenheit leicht zu auf über 80 Prozent.

Finanziell steht einem Ertrag von 62 Millionen Franken ein Aufwand von 85 Millionen Franken gegenüber. Die öffentliche Hand muss ein geringeres Defizit decken als im Budget vorgesehen. In den nächsten Jahren hat das Spital grosse Ausbaupläne: Eine neue Pflegeabteilung, ein grösserer Behandlungstrakt und die Sanierung des Notfallbereichs stehen an. (fca)

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