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Spitex Thalwil muss mehr leisten, erhält aber weniger Geld

Thalwil – Die Gemeinde Thalwil und die Spitex Thalwil haben eine neue Leistungsvereinbarung. Die Gemeinde kann dadurch Geld sparen: Die veranschlagten Kosten sind für das kommenden Jahr mit 800 000 Franken um 70 000 Franken tiefer als im laufenden Jahr, wie die Gemeinde in einer Mitteilung von gestern schreibt. Die Leistungen, welche die Spitex zu erbringen hat, sind aber höher: Als Neuerung werde die Spitex Thalwil künftig verpflichtet, «im Bedarfsfall auch in der Nacht Pflegeleistungen zu erbringen», schreibt die Gemeinde. Die Spitex sei aufgefordert, zu diesem Zweck auch mit anderen Diensten in der Region zusammenzuarbeiten. Ambulant vor stationär Die neue Vereinbarung setze zudem das Prinzip «ambulant vor stationär» konsequent um: «Dank der Leistungen der Spitex Thalwil soll es möglichst vielen Pflegebedürftigen möglich sein, die Pflege im eigenen Zuhause zu erhalten», schreibt die Gemeinde. Dadurch werde die Lebensqualität der Betroffenen erhöht und die Kosten gleichzeitig reduziert. Die neue Leistungsvereinbarung gilt ab dem 1. Januar 2011. Die alte Leistungsvereinbarung zwischen der Gemeinde und der Spitex stammt aus dem Jahr 1999. Neben der Spitex Thalwil arbeitet die Gemeinde auch mit zwei spezialisierten Spitex-Organisationen zusammen. Mit der Onko-Spitex für Krebspatientinnen und Krebspatienten sowie mit der Kinder-Spitex. (zet)

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