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Sporthalle trotz Spardruck auf Kurs

Horgen. - Die Berufsschüler in Horgen erhalten keinen Sportunterricht, weil das Bildungszentrum Zürichsee über keine Turnhalle verfügt. Dieser Zustand ist zwar nicht gesetzeskonform, dauert aber schon seit Jahrzehnten an. Zahlreiche Politikerinnen und Politiker haben sich bereits für die Realisierung der Sporthalle stark gemacht. Der Kanton Zürich, der die Sporthalle bauen muss, lässt sich aber Zeit.

Auch im Januar dieses Jahres stand das Projekt wieder einmal auf der Kippe. Der Kantonsrat diskutierte den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (Kef). Im Kef legt die Regierung ihre Strategie fest. In einer Sparübung hatte der Regierungsrat die Investitionen der Bildungsdirektion um 350 Millionen Franken gekürzt. Damals hiess es, von der Sparmassnahme betroffen sei auch die BZZ-Turnhalle.

Dies sei aber nicht der Fall, schreibt nun der Regierungsrat. Er antwortet auf eine Anfrage der SP. Die drei Kantonsratsmitglieder Karin Maeder-Zuberbühler, Rüti, Nicolas Galladé, Winterthur, und Rolf Steiner, Dietikon, wollten wissen, welche Bauprojekte der Bildungsdirektion auf die lange Bank geschoben wurden. Seit der Debatte über den Kef 2009 bis 2012 ist das Bauprojekt der Berufsfachschule Horgen «in der Planung nicht zurückgestellt», schreibt die Regierung wörtlich.

Versprechen abgegeben

Für den SVP-Kantonsrat Martin Arnold, Oberrieden, ist dies keine Überraschung. Er sei davon ausgegangen, dass die Sporthalle von der Sparübung nicht betroffen sei. Schliesslich habe Regierungsrätin Regine Aeppli (SP) letztes Jahr versprochen, dass sie das Projekt Sporthalle vorantreibe. Arnold hatte mit Julia Gerber Rüegg (SP, Wädenswil) und Johannes Zollinger (EVP, Wädenswil) zusammen ein Postulat eingereicht mit der Forderung, die Planung der Sporthalle umgehend an die Hand zu nehmen. (dh)

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