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SP-Parlamentarier kritisieren WEF als ökologischen Unsinn

Kloten/Regensdorf - Die beiden Unterländer Parlamentarier Marcel Burlet (SP, Regensdorf) und Priska Seiler Graf (SP, Kloten) wenden sich mit einer Anfrage zu den umweltschädlichen Auswirkungen des Weltwirtschaftsforums an die Kantonsregierung. Ins Visier nehmen sie den Flugverkehr, den das WEF am Flughafen Zürich verursacht hat.

Viele WEF-Teilnehmer seien mit schlecht ausgelasteten Privatflugzeugen nach Kloten und dann weiter per Hubschrauber nach Davos geflogen. Dies habe zu insgesamt rund 1000 zusätzlichen Flugbewegungen geführt, wie die Flughafen Zürich AG mitteilte. Einzelne WEF-Flugzeuge hätten zum Parkieren auf andere Flughäfen ausweichen müssen, das heisst, Kloten ohne Passagiere verlassen und dann wieder neu angeflogen. «Das ist ökologischer Unsinn», schreiben die SP-Kantonsräte. Der meiste zusätzliche Lärm werde hauptsächlich durch die Helikopterflüge von Zürich nach Davos verursacht. «Offenbar gilt beim WEF die Devise, dass das Volk gefälligst Energie zu sparen habe, die Wirtschaftsführer sich hingegen einen Deut darum scheren.»

In diesem Zusammenhang wollen Burlet und Seiler Graf Auskunft über den wirtschaftlichen Nutzen, den die zusätzlichen Flugbewegungen der Region Zürich gebracht haben sollen. Neben der Zahl der Helikopterflüge zum WEF wird auch nach den nächtlichen Flugbewegungen ab 22 Uhr gefragt. Zudem soll der Regierungsrat erklären, wie er zu den «zusätzlichen massiven Umweltbelastungen» steht und ob er einen Handlungsbedarf für die nächsten WEF-Veranstaltungen sieht. (dns)

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