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Stadt will in Witikon und Zürich-West neue Feuerwehrwachen bauen

Nach der Auflösung der Freiwilligenfeuerwehr Pikett Glattal im Dezember 2008 entstand die Befürchtung, dass die Berufsfeuerwehr in Zürich-Nord nicht genügend schnell ausrücken könne. Gleich vier Gemeinderäte - Davy Graf, Dorothea Frei (beide SP), Jean-Claude Virchaux und Ruth Ackermann (beide CVP) - haben dem Stadtrat Anfragen zur Sicherheitslage in diesem Gebiet gestellt.

Gerade das Gegenteil sei der Fall, schreibt dieser in seiner Antwort. Mit dem neuen Stützpunkt Nord der Berufsfeuerwehr habe man die Versorgung des nördlichen Stadtgebiets verbessert. Zahlen belegen dies. Der neue Stützpunkt beim Flughafen hat die mittleren Einsatzzeiten vom Alarmempfang bis zum Eintreffen beim Brandort im Kreis 11 um 51 Sekunden, im Kreis 12 um 7 Sekunden verkürzt. Allerdings liegen diese Werte mit rund 10,5 Minuten immer noch fast doppelt so hoch wie in den zentral gelegenen Kreisen 1, 2, 3 und 4. «Die differierenden Einsatzzeiten liegen in der Natur der geografischen und verkehrstechnischen Verhältnisse begründet», schreibt der Stadtrat. Grundsätzlich arbeite die Berufsfeuerwehr aber schneller als eine Miliztruppe. Die Profis befinden sich bereits in der Station und müssen nicht erst einrücken, wenn ein Alarm eingeht. Ausserdem stünden in Zürich-Nord seit kurzem neue Löschfahrzeuge zur Verfügung. Mit der Kompanie 12 ist in diesem Stadtteil auch eine Freiwilligeneinheit bestehen geblieben. 12 der 25 ehemaligen Angehörigen des Piketts Glattal haben mittlerweile zur Kompanie 12 gewechselt.

Unterstützung aus Wallisellen

Der Stadtrat räumt aber ein, dass die Quartiere Witikon und Stettbach weder von der Wache Süd (Weststrasse) noch vom Stützpunkt Nord optimal erreicht werden können. Auch im boomenden Zürich-West sei die Versorgung mittelfristig nicht gewährleistet. Die Stadt plant deshalb, in Witikon und in Zürich-West neue Feuerwehrwachen zu bauen. Für Stettbach überlegt man sich eine Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Wallisellen. Zürich sei auf mehrere dezentrale Wachen angewiesen, so der Stadtrat. (bat)

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