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1. Mai-Krawalle: Teurer Arbeiterfeiertag

Die Polizeieinsätze rund um den diesjährigen Tag der Arbeit haben mehr als eine Million Franken gekostet.

Dies schreibt der Stadtrat in seiner Antwort auf eine schriftliche Anfrage der beiden PFZ-Gemeinderäte Susi Gut und Markus Schwyn. Die Gesamtkosten für den Polizeieinsatz an der sogenannten Nachdemo vom 1. Mai betrugen rund 850’000 Franken. Der Sachschaden bei den damaligen Ausschreitungen belief sich laut dem Stadtrat auf schätzungsweise 200’000 Franken. 301 Personen wurden an dem Tag verhaftet.

Zwei Tage später kam es im Kreis 4 erneut zu einer Kundgebung, die vom Revolutionären Bündnis Zürich organisiert worden war. Die Kosten für diesen Polizeieinsatz beliefen sich auf 200’000 Franken. 35 Personen wurden damals festgenommen, darunter waren 4 Personen, die bereits am 1. Mai vorübergehend inhaftiert worden waren.

Runder Tisch sucht Lösungen

Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, wurden zwischen dem 1. und dem 8. Mai in der Stadt Zürich fünf Farbanschläge mit einem Gesamtschaden von 60’000 Franken verübt.

Um künftige Ausschreitungen am Tag der Arbeit möglichst zu verhindern, will der Stadtrat den in diesem Jahr eingeschlagenen Weg weitergehen, wie er schreibt. So hätten im Vorfeld des diesjährigen Anlasses alle beteiligten Parteien erkannt, dass Änderungen in der Organisation der 1.-Mai-Feierlichkeiten notwendig sind. Es wurde ein runder Tisch mit Vertretern der Gewerkschaften, der SP, des 1.-Mai-Komitees und des Stadtrates ins Leben gerufen, der nach Lösungen suchte. Alle daran Beteiligten distanzierten sich zudem klar von jeglicher Gewalt. Nicht zuletzt wurden Umzug und Fest zeitlich und räumlich getrennt, was den Handlungsspielraum der Polizei bei der Verhinderung von Ausschreitungen vergrösserte.

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