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1 Toilette für 3300 Besucher

Die Stadt Zürich wurde buchstäblich von Züri-Fäscht-Besuchern geflutet. Vor allem das Niederdorf hat unter den Wildpinklern gelitten.

Nächtliches Schlangestehen: Wie hier in der Nähe des Lindenhofs war es überall in der Innenstadt eine zeitraubende Angelegenheit, wenn man eine Toilette aufsuchen wollte.
Nächtliches Schlangestehen: Wie hier in der Nähe des Lindenhofs war es überall in der Innenstadt eine zeitraubende Angelegenheit, wenn man eine Toilette aufsuchen wollte.
Tina Fassbind
Spass beim Anstehen: Am Samstagnachmittag war der Andrang noch nicht so gross. Warten musste man trotzdem.
Spass beim Anstehen: Am Samstagnachmittag war der Andrang noch nicht so gross. Warten musste man trotzdem.
Edgar Schuler
...legen einige Leute den Abfall wenigstens in die Nähe der dafür vorgesehenen Kübel.
...legen einige Leute den Abfall wenigstens in die Nähe der dafür vorgesehenen Kübel.
Tina Fassbind
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Die Zürcher Innenstadt wurde in den vergangenen drei Tagen von 2,3 Millionen Züri-Fäscht-Besuchern geflutet – und das im wahrsten Sinne des Wortes. In allen Ecken und Gassen der City wurde uriniert. Ein beissender Gestank lag die ganze Zeit über dem Festgelände.

Vor allem das Niederdorf hat unter den Wildpinklern gelitten. «An die Wände zu urinieren, ist das eine. Aber inzwischen wird sogar an Holztüren und in die Eingänge gepinkelt – vom Kot ganz zu schweigen», ärgert sich ein Anwohner. Vor 20 Jahren wäre so was nicht vorgekommen, ist er überzeugt. «Aber es sind Kampftrinker, und irgendwo muss das alles ja hin.»

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