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Jetzt wollen auch Zürcher Gemeinderäte deutlich mehr Geld

Die Zürcher Kantonsräte haben sich ihre Entschädigung um 60 Prozent erhöht. Stadtzürcher Parlamentarier wollen nun nachziehen.

Bis in die Mitte hat das Anliegen Sympathien: Gemeinderäte sollen mehr Geld erhalten. Foto: Keystone
Bis in die Mitte hat das Anliegen Sympathien: Gemeinderäte sollen mehr Geld erhalten. Foto: Keystone

Markus Kunz will mehr Geld für die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. Es ist eine heikle politische Forderung, dessen ist sich der Fraktionschef der Grünen bewusst. Er ist aber überzeugt: «Das heutige System ist nicht mehr zeitgemäss.»

Heute bekommen die Räte im Schnitt rund 13’000 Franken im Jahr für ihre Parlamentsarbeit, die etwa einem Pensum von 25 bis 30 Prozent entspricht. Zu wenig, um das Milizsystem in die Zukunft zu führen, findet Kunz. Er plant deshalb den Systemwechsel. Dafür sei jetzt der richtige Zeitpunkt, denn die Revision der Geschäftsordnung steht an. Kunz’ Vorschlag: Gemeinderäte sollen nicht mehr für jede einzelne Sitzung Geld bekommen, sondern eine Grundentschädigung für das Mandat. Wie hoch diese sein soll, stellt Kunz zur Debatte, aber ihm schwebt bereits ein Betrag vor: «Der Medianlohn in Zürich liegt bei über 7800 Franken pro Monat. Richtet man sich danach, wäre etwa eine Verdoppelung des heutigen Betrags angemessen.» Also rund 2100 Franken pro Monat.

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