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Rot-grüne Allianz verschärft Zürichs Klimaziel radikal

Tschüss Erdgasheizung, willkommen Elektroauto: Eine breite politische Mehrheit möchte, dass Zürich zur CO2-freien Stadt wird.

Hitzewellen sind Folgen des Klimawandels: Eine Motion will den CO2-Verbrauch von Zürich bis 2030 auf «netto null» setzen.
Hitzewellen sind Folgen des Klimawandels: Eine Motion will den CO2-Verbrauch von Zürich bis 2030 auf «netto null» setzen.

In Sachen Umweltschutz feiert sich die Stadt Zürich gerne als Pionierin. Schon vor elf Jahren schrieb sie sich ein ehrgeiziges Ziel in die Gemeindeverfassung: Bis 2050 sollen die Städterinnen nur noch 2000 Watt verbrauchen und eine Tonne CO2 absondern pro Jahr.

Nur, dieser Vorsatz erscheint heute veraltet. «Das 2000-Watt-Ziel reicht nicht mehr», sagt ­Markus Kunz, Fraktionschef der Grünen. «Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass die Dringlichkeit gestiegen ist», sagt Simone Brander von der SP. «Wir tun viel zu wenig, um die an­visierte Grenze von 1,5 Grad ­Temperaturerhöung einzuhalten», sagt GLP-Fraktionschefin Isabel Garcia.

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