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400'000 Franken für Dada

Zum 100. Geburtstag der Dada-Bewegung im Jahr 2016 plant die Stadt Zürich ein grosses Kulturfest. Das ist kostspielig. Der Stadtrat fordert nun den Gemeinderat auf, die Veranstaltungen finanziell zu unterstützen.

Zürcher Kulturgeschichte: Eine Tafel erinnert an die Entstehung von Dada.
Zürcher Kulturgeschichte: Eine Tafel erinnert an die Entstehung von Dada.
Keystone

Die Dada-Bewegung hat ihren Ursprung in der Zürcher Spiegelgass. Deswegen soll das 100-jährige Jubiläum in Zürich gebührlich gefeiert werden. Der Stadtrat teilte in einem Communiqué mit, er habe im Gemeinderat eine finanziellen Beitrag von 400'000 Franken für die Festaktivitäten beantragt.

Wie die «Nzz» schreibt, habe der Stadtrat bereits 2010 einen Kredit für erste Vorbereitungen gefordert. Damals lehnte der Gemeinderat die beantragten 900'000 Franken ab. Man einigte sich auf einen Beitrag von 390'000 Franken.

Insgesamt zwei Millionen Franken

Auch das Bundesamt für Kultur hat 200'000 Franken gesprochen. Für Planung, Organisation und Mitfinanzierung von freien Veranstaltungen wird mit einem Gesamtaufwand von zwei Millionen Franken gerechnet.

Koordiniert wird das Kulturfest vom eigens für diesen Zweck gegründete Verein «dada 100 zürich 2016». Das Finanzierungskonzept sieht vor, dass sich die Zürcher Kulturinstitutionen am Jubiläum mit Projekten beteiligen, die sie aus den eigenen Betriebsmitteln finanzieren.

Dada für die Zürcher Festspiele, Dada im Kunsthaus

Das Geburtstagsfest soll das kulturhistorische Dada-Erbe pflegen und weiterentwickeln, sich an ein breites Publikum im In- und Ausland richten und Zürichs Stellung als Kulturstadt festigen, wie es in der Mitteilung des Stadtrates von gestern Mittwoch heisst. So wollen beispielsweise die Zürcher Festspiele Dada zum Leitmotiv der Ausgabe 2016 machen und das Kunsthaus plant eine Ausstellung.

Weil sich Dada vom Niederdorf aus in der ganzen Welt verbreitete, wolle Zürich als Geburtsstadt die Chance nutzen und ein vielfältiges Kulturfest unter Einbezug verschiedener Zürcher Kulturinstitutionen organisieren, teilte der Stadtrat mit.

(SDA)

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