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500 Asylsuchende in Containerdorf in Zürich-West

Der Stadtrat will auf dem Duttweiler-Areal ein Bundesverfahrenszentrum für Asylsuchende errichten und damit eine Million Franken einsparen. Für die Bewohner gelten eine strikte Hausordnung und Ausgangszeiten.

So könnte das neue Bundeszentrum für 500 Asylsuchende aussehen: Geplant ist ein Containerdorf nach dem Vorbild der Wohnsiedlung Leutschenbach.
So könnte das neue Bundeszentrum für 500 Asylsuchende aussehen: Geplant ist ein Containerdorf nach dem Vorbild der Wohnsiedlung Leutschenbach.
Stadt Zürich

Der Zürcher Stadtrat hat entschieden, dem Bundesamt für Migration (BFM) das Areal in Zürich-West zum Bau eines temporären Bundesverfahrenszentrums zur Verfügung zu stellen. Wie SP-Stadtrat Martin Waser vor den Medien sagte, brauche das Bundesamt für Migration ein Grundstück für ein grösseres Zentrum, um ein faires, aber schnelleres Asylverfahren testen zu können. Die Stadt Zürich sei bereit, dem Bund dabei Hand zu bieten, und hat das Duttweiler-Areal dafür vorgeschlagen. Das BFM möchte die Anlage für die Dauer von 15 Jahren mieten, heisst es in einer Medienmitteilung des Stadtrats.

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