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7-jähriger Autist aus Schule geworfen

Der Schulpsychologische Dienst Zürich verweigert einem siebenjährigen Autisten eine spezielle Förderung. Nun ist er in seiner Klasse so auffällig geworden, dass er nicht mehr in die Schule darf.

Auf den ersten Blick ist Julian* ein ganz normaler, siebenjähriger Lausbub. Vielleicht ein wenig linkisch, ein bisschen scheu. Er spielt liebend gerne draussen mit den Nachbarskindern oder in seinem Zimmer mit Playmobil-Männchen und Plastiktieren. Ginge es allein um seine Intelligenz, käme Julian in der ersten Klasse locker mit. Was das Sprachverständnis betrifft, gilt er sogar als hochbegabt.

Und doch ist seine Schulkarriere bereits jetzt ein Desaster. Obwohl vorher nichts darauf hingedeutet hat. Julian schlug sich in Kindergarten und Krippe bestens, ebenso in der christlichen Jugendorganisation Cevi. «Aber schon im letzten August zeigte sich, dass es in der Schule nicht gut gehen würde», erzählt seine Mutter. Wenn Julian überfordert ist, und das passiert in der Schule öfter, hält er sich die Ohren zu, schreit herum und ist kaum mehr ansprechbar.

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