Zum Hauptinhalt springen

8,2 Millionen Franken zu viel bezahlt

Zürich zahlte 2011 jedem zwanzigsten Einwohner Sozialhilfe. Weil einige Bezüger ihre Nebeneinkünfte nicht deklarierten, haben sie zu viel Geld erhalten. Jetzt bittet sie die Stadt zur Kasse.

Ist erfreut über die Ermittlungserfolge: SP-Stadtrat und Vorsteher des Sozialdepartements, Martin Waser.
Ist erfreut über die Ermittlungserfolge: SP-Stadtrat und Vorsteher des Sozialdepartements, Martin Waser.
Keystone

«Es muss alles angegeben werden, auch wenn Sie von Ihrer Grossmutter 100 Franken geschenkt bekommen», erklärt Koni Loepfe, zweiter Vizepräsident der Zürcher Sozialbehörde, heute Donnerstag vor den Medien. Die meisten der Bezüger, die fälschlicherweise Geld kassierten, hatten ein Einkommen oder Nebeneinkünfte nicht deklariert. Insgesamt untersuchte die Stadt im vergangenen Jahr 82 Verdachtsfälle von Sozialhilfemissbrauch. Rund die Hälfte davon wurde zu Recht verdächtigt, wie das Inspektorat belegen konnte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.