Acht Millionen Franken für Schweizer Kunst

Das Auktionshaus Christie's versteigerte total 110 Schweizer Kunstwerke. Den höchsten Erlös erzielte ein Werk Félix Vallottons.

80,25 Prozent des Schätzwerts: Hans-Peter Keller von Christie's posiert mit einem Gemälde von Ferdinand Hodler, das ebenfalls versteigert wurde. (18. September 2014)

80,25 Prozent des Schätzwerts: Hans-Peter Keller von Christie's posiert mit einem Gemälde von Ferdinand Hodler, das ebenfalls versteigert wurde. (18. September 2014) Bild: Keystone

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Insgesamt rund acht Millionen Franken hat die Versteigerung von Werken verschiedenster Schweizer Künstler am Montagabend in Zürich erbracht, wie das Auktionshaus Christie's mitteilte. Dieser Gesamterlös machte laut Christie's 80,25 Prozent des Schätzwertes aus.

Den höchsten Preis, nämlich 840'000 Franken, erzielte «Effet de Brume, Honfleur» (1917) von Félix Vallotton. Mit 720'000 Franken lag Augusto Giacomettis «Toskanischer Garten» (1912) auf Platz zwei.

1,5-Tonnen-Werk

Das mit Sicherheit «gewichtigste» Werk war eine Eisenplastik des Berner Bildhauers Bernhard Luginbühl (1929-2011): Das 1,5 Tonnen schwere Werk erbrachte 96'000 Franken, und lag damit im Bereich des Schätzwertes von 80'000 bis 120'000 Franken.

Zur Versteigerung kamen Werke von Klassikern wie Giovanni Segantini oder Albert Anker sowie Werke von zeitgenössischen Künstlern wie etwa Daniel Spoerri. Aufgerufen wurden mehr als 135 Lose mit einem Gesamt-Schätzwert von 12 Millionen Franken. Verkauft wurden schliesslich 110 Lose, was einem Anteil von 81,5 Prozent entspricht. (rar/sda)

Erstellt: 22.09.2014, 22:17 Uhr

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