Aggressive Badegäste

Am heissen Wochenende kam es im grössten Freibad der Stadt Zürich zu zwei Übergriffen auf Buben. Eine Mutter rief die Polizei, als ein Mann auf ihren Knaben losging.

Sprungturm im Seebad Mythenquai: Unter den Tausenden Badenden gibt es nicht nur friedliche Gäste.

Sprungturm im Seebad Mythenquai: Unter den Tausenden Badenden gibt es nicht nur friedliche Gäste. Bild: Keystone

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Das schöne Wetter lockt Massen in die Zürcher Bäder. Bei der grossen Anzahl an Badegästen – mehr als 100'000 Personen besuchten am Wochenende die Freibäder – stiegen nicht nur die Freude an der Abkühlung, sondern auch die Aggressionen.

Im Strandbad Mythenquai kam es gleich zu zwei Übergriffen. Am Samstag zog ein Mann einen fremden Knaben heftig an den Ohren. Und am Sonntag rief eine Mutter im gleichen Bad die Polizei, weil ein Mann ihren Sohn mehrmals unter Wasser getaucht hatte. Der Mann versuchte sich vor den Polizisten damit zu verteidigen, dass er den Jungen vorab gewarnt habe.

Die Beamten ermahnten ihn, dass eine solche Aktion auf keinen Fall zulässig sei. Marco Cortesi, Medienchef der Stadtpolizei, bestätigt den Fall. Zu einer Anzeige sei es bisher allerdings nicht gekommen. Bäderchef Hermann Schumacher sagt, dass es in Zürcher Badeanstalten hin und wieder zu Übergriffen komme. In schweren Fällen würden auch Zutrittsverbote ausgesprochen. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 24.08.2011, 08:45 Uhr

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