Autodieb nach Totalschaden geflohen

Ein Unbekannter klaute in Zürich ein 150'000 Franken teures Auto, fuhr den Wagen zu Schrott und floh danach zu Fuss. Schwierig war der Autoklau nicht: Der Schlüssel lag im Handschuhfach.

Nachdem der Dieb mit dem geklauten BMW einen Baum entwurzelt hatte, kam das zerstörte Auto beim Bullingerplatz zu stehen.

Stadtpolizei

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«Ein Diebstahl wie in einem Hollywood-Film», sagt Roberto Casari von der Titan AG zum Autoklau, bei dem der gestohlene BMW sogleich zu Schrott gefahren wurde. Nach ersten Erkenntnissen hat am Freitagmorgen kurz nach 3.30 Uhr ein unbekannter Täter die Scheibe eines Nebeneingangs eingeschlagen, die Türe geöffnet und ist so in das Autohaus an der Badenerstrasse eingedrungen.

«Die Sirene ging los, doch niemand rief die Polizei an», sagt Casari. Offenbar hatte es der Dieb durch den Alarm sehr eilig. Er ging in den Ausstellungsraum, stieg in einen fabrikneuen BMW 650i und fuhr mit Wucht durch die Schiebetüre auf die Strasse. Die schnelle Flucht gelang ihm, weil die Autoschlüssel im Handschuhfach lagen. «Das ist jedoch unüblich», sagt Casari.

Der Täter fuhr nicht nur durch die Scheibe, sondern zerstörte auch den Rahmen der Schiebetüre. «Dabei hätte er sie auch von innen öffnen können», sagt Casari. Wenig später verlor der Dieb beim Bullingerplatz die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte zuerst mit einem Pfosten auf einer Schutzinsel und entwurzelte einen 40 Zentimeter dicken Baum. Schliesslich kam der völlig zerstörte Sportwagen in einem Blumenbeet zu stehen.

Hoher Sachschaden

Neben dem total demolierten BMW im Wert von 150'000 Franken verursachte der Einbruchdiebstahl am Gebäude, dem Baum und an der Schutzinsel weitere Schäden in der Höhe von mehreren 10'000 Franken, wie die Polizei mitteilte.

Der Selbstunfall wurde durch einen Passanten gemeldet. Wenig später traf die Polizei ein, doch der Lenker konnte das zerstörte Fahrzeug verlassen und zu Fuss flüchten. Ob sich der Unbekannte beim Unfall verletzt hatte, ist nicht bekannt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 03.10.2008, 11:25 Uhr

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