Autoverbände akzeptieren Spurabbau am Central

Der Verkehrsknoten in der Innenstadt wird künftig weniger Platz für Autos bieten. Die Autoverbände haben eine Abfuhr am Gericht erhalten.

Müssen künftig mit weniger Spuren auskommen: Autos zwischen Tram und Fussgänger am Central.

Müssen künftig mit weniger Spuren auskommen: Autos zwischen Tram und Fussgänger am Central. Bild: Keystone

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Nach dem klaren Verdikt des Bundesverwaltungsgerichts verzichten die Automobilverbände ACS und TCS auf einen Weiterzug ans Bundesgericht, wie sie am Montag mitteilten. Das Bundesverwaltungsgericht hatte vor zwei Wochen die Einsprachen der beiden Verbände abgelehnt. Das Gericht kam zum Schluss, dass es keine Gründe gebe, den Spurabbau zu verweigern, da er den Verkehrsfluss kaum beeinflusse und die Verkehrslage am Central übersichtlicher und sicherer mache.

«Nach reiflicher Überlegung» verzichteten ACS und TCS auf einen Weiterzug des Urteils ans Bundesgericht, heisst es in der Mitteilung. Das Bundesverwaltungsgericht habe in allen Punkten gegen die Autoverbände entschieden. «Die Aussichten, dass das Bundesgericht zu einem andern Schluss kommt und das Urteil zu unseren Gunsten drehen könnte, erachten wir als chancenlos.»

ACS und TCS hatten sich dagegen gewehrt, dass eine der bestehenden Autospuren am Central für eine kombinierte Spur für Velo und Bus geopfert werden soll. Die Autoverbände befürchten nach diesem Spurabbau Verkehrsbehinderungen rund ums Central und auf der Bahnhofbrücke. (ep/sda)

Erstellt: 10.08.2015, 16:59 Uhr

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