Das ist Zürichs neue 13-Millionen-Velostation

Direkt neben dem Hauptbahnhof können Zürcherinnen und Zürcher jetzt ihre Velos überdacht und überwacht abstellen. Das kostet allerdings.

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Gleich drei Zürcher Stadträte haben heute Dienstag die neue «Velostation Europaplatz» beim Zürcher Hauptbahnhof eröffnet. Als «Meilenstein in der Veloförderung» betitelt sie Tiefbauvorsteher Filippo Leutenegger (FDP). 1600 Abstellplätze stehen der Bevölkerung ab sofort in der neuen Anlage zur Verfügung – trocken und überwacht.

Die Velostation bietet mehr als nur herkömmliche Abstellplätze. In der zweistöckigen Anlage gibt es ein Informationsdesk mit angegliederter Werkstatt und Ersatzteilverkauf, Schliessfächer sowie eine Pumpstation. Für Liegevelos oder Fahrräder mit integrierten Anhängern gibt es einen Spezialbereich. Für E-Velos sind Steckdosen vorhanden.

Bis Ende Oktober können Velofahrer die Station mit einem Probeabo kostenlos benutzen. Danach müssen alle bezahlen, die ihr Fahrrad dort parkieren wollen. Ein Einzelticket für 24 Stunden kostet 2 Franken, ein Monatsabo 20 und ein Jahresabo 180 Franken.

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Erschlossen wird die «Velostation Europaplatz» für den Veloverkehr über eine Hauptzufahrtsrampe via Kasernenstrasse. Der Fussverkehr wird über zwei oberirdische Treppenaufgänge sowie über die Passage Sihlquai via Hauptbahnhof in die Halle geleitet.

Video: So sieht es im Innern der Velostation aus

Über 13 Millionen gekostet: Das neue Veloparkhaus beim Hauptbahnhof. Video: zet/TA

Züri rollt, ein Arbeitsintegrationsprogramm der AOZ, betreibt die Velostation. Aufsichtspersonen sind sieben Tage in der Woche vor Ort: von Montag bis Samstag zwischen 6 und 22 Uhr, am Sonntag von 8 bis 22 Uhr. Überwachungskameras filmen die Anlagen durchgehend. Wer ein Abonnement oder einen Einzeleintritt hat, hat jederzeit Zutritt.

Der Bau der Velostation hat 13,51 Millionen Franken gekostet. Die Stadt Zürich hat zwei Drittel und der Bund einen Drittel bezahlt.

Lageplan der Velostation. Bild: Stadt Zürich (sip)

Erstellt: 19.09.2017, 10:10 Uhr

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