Das war das Sechseläuten 2011

Nach 10 Minuten 56 Sekunden ist der Kopf des Bööggs explodiert. Die Zürcherinnen und Zürcher dürfen auf einen schönen Sommer hoffen.

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Dem Böögg ist es verhältnismässig rasch an den Kragen gegangen. Nach 10 Minuten und 56 Sekunden ist der Kopf explodiert – sogar zwei Sekunden schneller als zunächst angenommen. Im Schnitt überlebt der Kunstschneemann den Brand 14 Minuten lang. Das rasche Ende war absehbar: Der Holzstapel war sehr trocken, der Platz vor dem Scheiterhaufen musste sogar bewässert werden.

Die Helfer haben den Holzhaufen mit dem Böögg exakt um 18 Uhr in Brand gesetzt. Die anwesenden Prominenten haben kurz vorher ihre Tipps abgegeben. SVP-Bundesrat Ueli Maurer sagte dem Böögg ein Ende nach 11 Minuten 43 Sekunden voraus. Markus Kägi, wiedergewählter Zürcher Regierungsrat, tippte auf 11 Minuten 46 Sekunden.

Zürcher Stadträte und Schönheiten

Das Sechseläuten wurde auch in diesem Jahr gut besucht von Prominenz aus Politik, Kultur und Gesellschaft. So zog Bundesrat Ueli Maurer als Ehrengast der Zunft Witikon am Umzug mit. Bundesrat Johann Schneider-Ammann war Gast der Zunft Höngg. Auch die beiden Alt-Bundesräte Christoph Blocher und Hans-Rudolf Merz haben am Sechseläuten 2011 teilgenommen.

Von den Zürcher Regierungsräten war Ursula Gut in diesem Jahr zu Gast bei der Zunft zur Schiffleuten, Markus Kägi lief bei der Zunft Hard mit und Noch-Regierungsrat Hans Hollenstein war mit der Zunft Wiedikon unterwegs. Ebenfalls dabei waren die Stadträte Martin Vollenwyder und Daniel Leupi sowie Stadtpräsidentin Corine Mauch.

Weitere Ehrengäste waren Herzchirurg Thierry Carrel, die Gründerin des Zurich Film Festivals Nadja Schildknecht und Opernhaus-Intendant Alexander Pereira. Auch Rennfahrerin Christina Surer war beim Umzug am Start und lief mit der Zunft zur Zimmerleuten.

Gast am diesjährigen Sechseläuten war der Kanton Basel-Landschaft. Das Motto lautete entsprechend «Salve Züri – s'Baselbiet isch Füür und Flamme».

(tif)

Erstellt: 11.04.2011, 15:00 Uhr

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Quelle: Meteo Schweiz

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