Denkmalschutz und Solarenergie passt zusammen

Die Stadt Zürich erlaubt Solaranlagen auf denkmalgeschützten Häusern. Nur in Ausnahmefällen will die Denkmalpflege solche Anlagen verbieten.

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Seit 2007 habe die Denkmalpflege 41 Bauherrschaften zum Thema Solaranlagen beraten, heisst es in einer Mitteilung des Hochbaudepartement. Nur in sechs Fällen habe sie eine ablehnende Haltung eingenommen.

Abgelehnt worden seien Gesuche entweder, weil der Schutz einen Dachaufbau grundsätzlich ausschliesse oder weil die geplante Anlage weder auf das Gebäude noch in die nähere Umgebung passe.

Einzelfall mit Augenmass beurteilen

Bei den meisten Objekten liessen sich Denkmalschutz und Solaranlagen gut vereinbaren, hält der Stadtrat in der Antwort auf eine Anfrage der beiden SP-Gemeinderatsmitglieder Andreas Ammann und Corinne Mauch fest. Sie wollten wissen, warum die Stadt bei der Bewilligung von Solaranlagen eine restriktive Haltung einnehme.

Laut Stadtrat sieht das revidierte Raumplanungsgesetz zwar die Förderung von Solaranlagen auf denkmalgeschützten Gebäude vor. Damit würden aber andere Gesetze, die besondere Rücksichtnahme auf Objekte des Natur- und Heimatzschutzes verlangten, nicht ausser Kraft gesetzt.

Die Frage, ob Solaranlagen sorgfältig in die Dachfläche integriert seien, könne nicht pauschal beurteilt werden, sondern müsse im Einzelfall und mit Augenmass entschieden werden. Verschiedene Solaranlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden zeigten, dass der Stadtrat erneuerbare Energien wo immer möglich fördere.

(tif/sda)

Erstellt: 22.08.2008, 13:53 Uhr

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