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«Der Tod ist schlicht ein Schrecken»

Der «Milieu-Anwalt» Valentin Landmann, Modedesignerin Christa de Carouge und Buchautor Willy Wottreng sprechen über ihre Vorstellungen, was nach dem Tod kommt.

Christa de Carouge kann sich ein Leben nach dem Tod nicht vorstellen. Sie war eine von 65 Persönlichkeiten, die über ihre «letzte Reise» sprachen.

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Im Forum des Friedhofs Sihlfeld trafen sich am Donnerstag gegen 50 Personen zum gemeinsamen Gedankenaustausch. Illustre Persönlichkeiten wie Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch und Nadine Nadeschkin sind in einem Buch der Frage nachgegangen, was nach dem Tod kommen mag.

Anlass war die Präsentation des Buches: «Das Eigene». In der einmaligen Gedankensammlung teilen 65 Schweizer Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Medien in künstlerischer Form ihre Vorstellung der «letzten Reise». Das Buch ist das letzte Objekt der Ausstellung «Verschieden bis zuletzt». Es liegt im Forum des Friedhofs Sihlfeld auf.

Kein Verlassen der eigenen Hülle

«Wenn Menschen sich mit dem Tod auseinandersetzen, gehen sie meistens vom Tod anderer Menschen aus», sagt Christine Süssmann, Leiterin des Friedhof-Forums. Vom Tode eines befreundeten Hells Angel sprach denn auch der Zürcher Milieu-Anwalt Valentin Landmann. «Den Tod brauchst du nicht zu fürchten. Er ist natürlich.»

Modedesignerin Christa de Carouge sowie Buchautor und Journalist Willy Wottreng teilen im Videointerview ihre Ansicht, wie sie mit dem eigenen Tod umgehen. So glaubt Willy Wottreng nüchtern an das absolute Ende nach dem eigenen Tod. Auch de Carouge kann sich ein Verlassen der eigenen Hülle und ein Weiterleben als anderes Lebewesen nicht vorstellen.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 26.04.2013, 15:50 Uhr

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Zürcher Prominente und die letzte Reise.

Zürcher Prominente und die letzte Reise. «Das Eigene» ist ein Buch mit künstlerisch gestalteten Gedanken zu dem, was nach dem Tod kommt.

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