Die Stadt Zürich ist wieder die Nummer eins

«Monocle», das Magazin von Tyler Brûlé, hat Zürich zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt.

Viel Grün und gute Einflüsse der nahen Dörfer: Zürich ist laut «Monocle» die lebenswerteste Stadt der Welt.

Viel Grün und gute Einflüsse der nahen Dörfer: Zürich ist laut «Monocle» die lebenswerteste Stadt der Welt. Bild: PD / Screenshot Tagesanzeiger.ch

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Grünflächen und Flüsse durchziehen die Stadt, dörfliche Nähe und alle Vorteile einer Metropole sind in «perfekter Balance» vereint. Was nach Paradies klingt, meint in Wirklichkeit Zürich. Das Lifestylemagazin «Monocle» hat es gerade zur lebenswertesten Stadt 2012 («most liveable city») gekürt. Das Heft gehört dem Designer Tyler Brûlé, der einst das Logo für die neue Swiss entwarf.

In einem sechsminütigen Filmbeitrag preist «Monocle» Zürich online als die beste aller möglichen Städte. Sie biete Kulturinstitutionen von internationalem Rang, sei offen gegenüber ausländischen Einflüssen und setze gleichzeitig auf «Schweizer Solidität». Bildung und Shoppingmöglichkeiten überzeugten, der öffentliche Verkehr funktioniere perfekt.

Hohe Lebensqualität beeinflusst Umzugspläne positiv

Neu ist das Lob nicht. Zürich führte die «Monocle»-Hitparade bereits 2009 an. Seither belegte es die Plätze 2 und 3 (hinter Helsinki und Kopenhagen). Auch auf der Lebensqualitätsliste des New Yorker Beratungsunternehmens Mercer rangiert Zürich derzeit auf Platz zwei (hinter Wien). Kriterien sind unter anderem Sicherheit, Bildungssystem, Kultur, Klima oder politische Stabilität.

«Der erste Rang freut uns», sagt Sonja Wollkopf Walt, Geschäftsführerin der Greater Zurich Area. Die internationale Konkurrenz hole im Standortwettbewerb auf. Eine hohe Lebensqualität könne in der Endauswahl den entscheidenden Unterschied machen, ob eine Firma hierher ziehe oder nicht. «Wir nutzen solche Platzierungen gezielt für unser Marketing», sagt Wollkopf Walt.

Teurere Mieten wegen zu starkem Wachstum

Weniger Freude am Spitzenplatz dürften Wachstumsskeptiker haben. Sie kritisieren, dass der Zürich-Boom die Mieten verteuere und die Landschaft verschandle. Solche Befürchtungen erwähnt der «Monocle»-Bericht. Doch: «Die Zürcher und ihre Regierung sind sich bewusst, dass ihre Stadt würdevoll wachsen muss, damit es nicht auf Kosten der Dinge geht, die sie ausmachen.» (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 20.06.2012, 07:33 Uhr

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