Die gefährlichsten Zebrastreifen der Schweiz sind in Zürich

Die Stiftung Roadcross hat ein Jahr lang im ganzen Land Daten gesammelt über gefährliche Zebrastreifen. Zürich ist absoluter Spitzenreiter.

Keine eigentlichen Mängel, aber sehr unübersichtlich: Fussgängerstreifen am Bürkliplatz.

Keine eigentlichen Mängel, aber sehr unübersichtlich: Fussgängerstreifen am Bürkliplatz. Bild: Gaetan Bally/Keystone

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Mit der «Cross Check»-App der Strassenopferstiftung Roadcross können User seit einem Jahr auf gefährliche oder mangelhafte Zebrastreifen hinweisen. Von den 7633 Meldungen kamen die meisten aus Zürich. Jede zehnte kam aus dem Kanton, ein Drittel davon aus der Stadt, was den unrühmlichen Platz eins bedeutet.

Bürkliplatz, Albisriederplatz, Rigiplatz, Goldbrunnenplatz: Dies waren die meistgenannten Orte sowohl für Fussgänger als auch für Automobilisten. Wie Roadcross-Sprecher Silvan Granig dem «SonntagsBlick» sagte, gab es beim Bürkli- und Goldbrunnenplatz keine feststellbaren Mängel, aber «die Verkehrsteilnehmer empfinden die Gesamtsituation als gefährlich. Es sei schwierig, bei den zahlreichen Einmündungen und unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern die Übersicht zu behalten.»

Roadcross leitet die Meldungen an die Gemeinden weiter. In Zürich wertet die Dienstabteilung Verkehr die Daten aus. (mec)

Erstellt: 06.05.2013, 07:58 Uhr

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