Die heikelsten Haltestellen Zürichs

Kaum eine Stadt räumt dem Tramverkehr mehr Platz ein als Zürich. Trotzdem sind Passagiere an Haltestellen oft heiklen Situationen ausgesetzt. Tagesanzeiger.ch zeigt die neuralgischen Punkte.

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1,5 Meter misst die Traminsel beim Kreuzplatz in der Breite. Direkt dahinter braust auf drei Spuren der Autoverkehr vorbei – eine gefährliche Stelle, die von Trampassagieren wie von Automobilisten viel Aufmerksamkeit verlangt. Vor vier Jahren starb am Kreuzplatz eine ältere Frau, als sie im Gedränge vors Tram fiel. Die Situation wird sich auch in den nächsten Jahren nicht entschärfen.

Der Kreuzplatz ist nicht die einzige Station im Netz der Zürcher Verkehrsbetriebe, wo sich Automobilisten, Velofahrer und Trampassagiere in die Quere kommen. Beim Kunsthaus etwa muss auf die Fahrbahn ausweichen, wer die Strassenseite wechseln will. An der Börsen- oder an Hölderlinstrasse finden sich weder zu schmale noch zu kurze Traminseln, sondern gar keine. Aussteigende Passagiere betreten direkt die Strasse.

Tagesanzeiger.ch hat an einigen der engsten Haltestellen einen Augenschein genommen. Blättern Sie sich durch die Bilder und Videos. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 05.08.2010, 12:51 Uhr

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