Diese Hauptstrasse wird bald abgebremst

Ein nationales Forschungsprojekt untersucht, was Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen bewirkt. Die Stadt Zürich bietet sich als Versuchsobjekt an.

Raum für Experimente: Die Asylstrasse auf Höhe Römerhof. Bild: Google Street View

Raum für Experimente: Die Asylstrasse auf Höhe Römerhof. Bild: Google Street View

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Ab dem 6. Juni darf man auf einem Teil der Asylstrasse in der Stadt Zürich nur noch mit maximal 30 Kilometer pro Stunde fahren. Das neue Limit gilt laut einer Mitteilung im Bereich Römerhof. Es ist Teil einer Forschungsarbeit, die die Schweizerischen Vereinigung von Verkehrsingenieuren und Verkehrsexperten lanciert hat.

Anhand von Fallbeispielen wird die Wirkung von Temporeduktionen überprüft – insbesondere die Frage, wo die Wirkungsgrenze auf Hauptverkehrsstrassen liegt. Die Stadt Zürich sei sehr interessiert an diesen Ergebnissen, teilt die Dienstabteilung Verkehr mit. Deshalb habe man entschieden, einen Versuch im Rahmen dieser Studie durchzuführen.

Geeignet seien dafür im Moment die Asyl- und die Klosbachstrasse. Am Beispiel Römerhof soll aufgezeigt werden, welche Auswirkungen Tempo 30 auf einer Hauptverkehrsstrasse hat, wenn nur Signalisations- und Markierungsmassnahmen ergriffen werden. Nebst Messungen und Beobachtungen werden dafür auch Befragungen durchgeführt. (hub/sda)

Erstellt: 30.05.2017, 12:10 Uhr

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