Ein Tunnel rund ums ganze Seebecken

Initiant Bruno Kammerer will keinen Seetunnel zwischen Utoquai und Rentenanstalt. Seine Visionen gehen weiter: Er will den gesamten Autoverkehr ums Seebecken unterirdisch Führen.

Kein Seetunnel, sondern fünf Portale rund ums Seebecken: Der Durchgangsverkehr soll unterirdisch entlang der bisherigen Verkehrsführung verlaufen.


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«Reden sie um Himmels willen nicht von einem Seetunnel», sagt Bruno Kammerer. Einen solchen hat er mit seiner Initiative, die am Mittwoch vom Gemeinderat unterstützt wurde, niemals angedacht. Seine Vision: Er will den Eisernen Ring um das Seebecken zerschlagen. Die vierspurigen Strassen zwischen Utoquai und dem Hafen Enge sollen einer «innerstädtischen Blüte» weichen.

Fünf Zugänge in den Autotunnel

«Es geht mir überhaupt nicht um Verkehr, meine Initiative ist ein städtebaulicher Vorstoss», sagt Kammerer. Das Seebecken soll ein Bereich des Mischverkehrs werden. Diesen Raum sollen sich Fussgänger, Radfahrer, Trams und der Anrainerverkehr in gegenseitigem Respekt teilen.

Insgesamt fünf Portale sollen den Transitverkehr abholen und untertags entlang des Seebeckens führen – teils unter dem Boden, teils im Wasser. Die Portale liegen in Kammerers Vision beim Frascati, eingangs der Rämistrasse, beim Baur au Lac, der Tunnelstrasse und dem Hafen Enge. Für die Abschnitte im Wasser schweben Kammerer transparente Rohre vor: Durch die soll der Autofahrer die Sonne glitzern sehen – und der Fussgänger beobachtet, wie der Feierabendverkehr durchs Wasser gleitet. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 26.09.2008, 14:17 Uhr

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