Ein Zürcher geht fremd: Tibits in London eröffnet

Das vegetarische Zürcher Restaurant Tibits eröffnet heute Abend in London die erste Filiale im Ausland. Eine zweite Londoner Filiale folgt in Kürze. Zum vegetarischen McDonald’s aus der Schweiz wollen die Betreiber aber keineswegs werden.

Testlauf unter Freunden: Generalprobe in Londoner Tibits geglückt

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Reto Frei, Projektleiter und Mitinhaber des Tibits in London, die Erfolgsgeschichte begann vor 10 Jahren in Zürich. Nach Bern, Winterthur und Basel bekommt heute London eine erste Tibits-Filiale. Wann folgen Dubai und Sydney?
Wer weiss? Wir haben viele Anfragen von ausländischen Gästen aus Singapur oder Australien, die sich in ihrer Heimat einen Tibits wünschen. Allerdings wollen wir nicht einfach wachsen. Als Vegi-McDonald's aus der Schweiz sehen wir uns nicht. Nur schon von der Grösse her. Wir sind ein Familienbetrieb und wollen exklusiv bleiben.

Vor 10 Jahren entstand das erste Tibits am Zürcher Stadelhofen, heute gibt es ein halbes Dutzend Filialen. Da kann man doch kaum von Familienbetrieb reden?
Wir wehren uns nicht gegen neue Filialen. Im Vordergrund steht aber immer die Qualität. Der Standort muss passen. Uns geht es nicht um Expansion, sondern um Herzblut und Spass. Da gehen wir lieber Schritt für Schritt voran.

Wieso haben Sie gerade London als erste Auslanddestination gewählt?
London ist eine pulsierende Stadt mit aufgeschlossenen Menschen. Wir denken, dass unsere moderne und gesunde Interpretation der Essensbedürfnisse gut ankommt.

Die Vermieterin des Lokals ist das englische Königshaus. Erwarten Sie die englische Queen?
Ja, wieso nicht? Sie isst ja sehr gesund und propagiert gesundes Essen.

Was würden Sie ihr empfehlen?
Ein bisschen von allem von unserem Buffet. Speziell an unserem Essen ist ja auch die Vielfalt.

Sieht das Buffet genau gleich aus wie das in Zürich?
Die Rezepte sind dieselben. Natürlich haben wir lokale Frischlieferanten. Und auch lokale Produkte wie ein englisches Bier haben wir in unsere Karte aufgenommen. Der Kartoffelsalat sollte aber genau gleich wie der am Stadelhofen schmecken.

London ist ein teures Pflaster. Wie sind die Preise?
Am Buffet kostet das Essen ca. 15 Prozent mehr als in der Schweiz. Das liegt aber vor allem an der hohen Mehrwertsteuer, die bei 17, 5 Prozent liegt. Der Kaffee hingegen ist günstiger als in der Schweiz. In London ist die Konkurrenz beim Kaffee grösser.

Heute Abend feiern Sie Eröffnung, sind sie nervös?
Schon ein wenig. Ich hoffe, den Gästen gefällt es. Wir erwarten auch Prominente wie den Lord Major von Westminster oder den Schweizer Botschafter. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 02.10.2008, 16:51 Uhr

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