Ermittlungen zu sexuellen Belästigungen eingestellt

Die Staatsanwaltschaft verzichtet auf weitere Untersuchungen zu den Übergriffen auf Frauen am Zürcher Silvesterzauber. Sie konnte keine Täter identifizieren.

Im Gedränge während des Feuerwerks sind mehrere Frauen belästigt worden. Nur: Von wem, ist unklar.

Im Gedränge während des Feuerwerks sind mehrere Frauen belästigt worden. Nur: Von wem, ist unklar. Bild: Urs Jaudas

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

18 Frauen hatten nach der Silvesternacht in Zürich Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Sie gaben an, bestohlen und teilweise massiv sexuell bedrängt worden zu sein. Die Staatsanwaltschaft hat daraufhin Ermittlungen aufgenommen, um mögliche Täter zu identifizieren. Ohne Ergebnis, wie sich nun zeigt. Deshalb stellt die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ein.

Daniel Kloiber, der leitende Staatsanwalt der Abteilung Zürich-Sihl, bestätigte am Freitag eine Meldung von Radio Energy. Er werde in nächster Zeit die formelle Einstellungsverfügung an die Geschädigten versenden.

Öffentlicher Aufruf

Die Opfer gaben der Polizei gegenüber an, sie seien in der Menschenmenge von mehreren Männern mit dunkler Hautfarbe angegangen worden. Die Schilderungen der Frauen ähnelten jenen aus Köln, wo es in der Silvesternacht ebenfalls zu zahlreichen Übergriffen gekommen war. Deshalb rief die Polizei die betroffenen Frauen öffentlich dazu auf, sich zu melden.

Nach Angaben der Organisatoren hatten sich in der Neujahrsnacht rund 120'000 Besucherinnen und Besucher an der Festmeile rund um das Seebecken zur «grössten Silvesterparty der Schweiz» versammelt. (ema/sda)

Erstellt: 08.07.2016, 16:39 Uhr

Artikel zum Thema

Auch in Zürich: Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht

Mehrere Frauen haben bei der Stadtpolizei Zürich Anzeige wegen sexueller Belästigung und Raubs in der Silvesternacht erstattet. Die Polizei sucht weitere Opfer und Zeugen. Mehr...

So können sich Frauen wehren

Video Übergriffe sind im Ausgang ziemlich häufig. Tipps zur Verteidigung von Coach Tian Wanner. Mehr...

Kölner Skandalnacht: 42 Seiten Horror

Körperverletzung, grobe sexuelle Belästigung und Raub. Der Polizeibericht zu den Vorkommnissen in Köln hat es in sich. Lesen Sie ihn hier im Wortlaut. Mehr...

Das Ressort Zürich auf Twitter

Das Zürich-Team der Redaktion versorgt Sie hier mit Nachrichten aus Stadt und Kanton.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Das Ressort Zürich auf Twitter

Das Zürich-Team der Redaktion versorgt Sie hier mit Nachrichten aus Stadt und Kanton.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Weiterbildung

Banken umwerben Frauen

Weltweit steigt das Privatvermögen von Frauen. Banken zeigen, wie dieses gewinnbringend anzulegen ist.

Blogs

Mamablog Unsinniges Influencer-Bashing

Geldblog So profitieren Sie bei der Pensionierung doppelt

Weiterbildung

Lohncheck in Pflegeberufen

Qualifiziertes Pflegepersonal ist rar. Eine Pflegeinitiative setzt sich darum für höhere Löhne ein.

Die Welt in Bildern

Unter Pausbacken: Eine Verkäuferin bietet an ihrem Stand im spanischen Sevilla Puppen feil. (13. November 2018)
(Bild: Marcelo del Pozo ) Mehr...