«Filippo Leutenegger ist offensichtlich verletzt»

Nach der Abrechnung im Stadtrat: Wie viel Geschirr ist zerschlagen? Wird Leutenegger jetzt zum Querschläger? Zürich-Leiter Hannes Nussbaumer nimmt Stellung.

«Es wird ungemütlicher im Stadtrat»: Hannes Nussbaumer analysiert die neue Ausgangslage.

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Das war eine heftige Pressekonferenz: Nachdem Stadtpräsidentin Corine Mauch die grosse Rochade in der Zürcher Regierung bekannt gab, setzte Filippo Leutenegger vor laufenden Kameras zur Abrechnung mit der links-grünen Mehrheit im Stadtrat an. Er ist einer der Verlierer des Tages, der FDP-Mann wollte im Tiefbauamt (Verkehr) bleiben und muss nun das Schuldepartement übernehmen. Die Versetzung passt ihm überhaupt nicht. «Mein Vertrauen in den Stadtrat hat gelitten», sagte er, neben Mauch sitzend. Und: «Ich bedaure das sehr. Das hatte politisch-ideologische Gründe.»

Wie schlimm ist das nun für den Start in die neue Legislaturperiode? Und warum erinnert uns das an die Zeit mit Ursula Koch? Tagesanzeiger.ch/Newsnet-Zürich-Chef Hannes Nussbaumer stand Red und Antwort (im Video oben). (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 16.05.2018, 14:57 Uhr

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