Hässliche Baustelle weggesprayt

Sie nennen sich One Truth, Soup oder Redl Artworks: Wie drei Sprayer die Baustellen beim Bürkliplatz und Bellevue in Farbe hüllen.

Mit Schutzmaske im Gesicht und Spraydose in der Hand: Street-Art-Künstler bemalen Baustellwände bei der Quaibrücke. (Video: Lea Blum)

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Zürcher Graffiti-Künstler verpassen der hässlichen Baustelle rund ums Bellevue Farbe. Tagesanzeiger.ch/Newsnet zeigt die Sprayer in Aktion und lässt einen davon sein Tun erklären. Sie nennen sich One Truth, Soup oder Redl Artworks: Die Sprayer-Crews, die in diesen Tagen die Baustellenlandschaft beim Bürkliplatz und Bellevue in Farbe hüllen. Ihr Werkzeug: Spraydosen. Ihr Auftraggeber: die Stadt.

Das Ziel sei, den vielen Touristen und Passanten ein farbenfrohes Bild zu bieten und Schmierereien zu verhindern, wie die Fachstelle Graffiti der Stadt Zürich mitteilte. Tagesanzeiger.ch/Newsnet hat die Spayer dabei begleitet und traf Graffiti-Künstler Pase vom Kollektiv One Truth zum Gespräch. Wie er haben auch die anderen Künstler auf der Strasse angefangen. Was sie damals eine saftige Busse gekostet hätte, konnten sie mittlerweile zum Geschäftsmodell machen – Sprayen auf Auftragsbasis. Denn: «Ohne Graffiti ist die Stadt langweilig», wie Pase sagt (siehe Video oben).

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.05.2015, 15:19 Uhr

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