Kalte Dusche wegen Stromausfall

Der Stromausfall in Zürich-Nord hat auch die Kehrichtverbrennung Hagenholz lahm gelegt. Und viele Privathaushalte mussten sich mit kaltem Wasser begnügen.

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Nicht nur das Schweizer Radio und Fernsehen waren vom Stromausfall in Zürich-Nord am Sonntagnachmittag betroffen. Auch das Kehrichtkraftwerk Hagenholz stand still, welches im Normalfall 24 Stunden arbeitet. Beim Stromausfall wurde die ganze Anlage heruntergefahren und war erst sechs Stunden später wieder vollständig in Betrieb, bestätigt ERZ-Sprecherin Stéphanie Wyss auf Anfrage.

Während des Stromausfalls konnte kein Kehricht verbrannt und keine Fernwärme produziert werden, möglicherweise haben betroffene ERZ-Kunden kalt duschen müssen: «Da sich der Stromausfall am Nachmittag ereignet hat, haben wir bis anhin aber keine Reklamationen erhalten», so Wyss weiter.

4000 Stromanschlüsse lahmgelegt

Vom Stromausfall waren 4000, und nicht, wie zuerst angenommen, 6000 Anschlüsse betroffen. Die Zahl konnte das EWZ heute nach unten korrigieren. Betriebe wie Swissôtel, Migros, Starbucks oder die Eisbahn Oerlikon hatten durchgehend Strom.

Massnahmen gegen Kleintiere

Da schon zum zweiten Mal in diesem Jahr ein Kleintier einen Kurzschluss ausgelöst hat, prüft das EWZ gemäss Lukas Küng, Leiter Stromverteiler Stadt Zürich, zurzeit Massnahmen zum Schutz vor Nager: «Wir hoffen schon diese Woche eine Lösung gegen Eichhörnchen und andere Tiere zu haben.»

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 25.08.2008, 13:32 Uhr

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