Mann stieg wohl freiwillig ins Hochwasser

Von den beiden Männern, die am Wochenende in der Limmat verschwunden sein sollen, fehlt nach wie vor jede Spur. In einem Fall könnte es sich um einen Sportler handeln.

Für Schwimmer ungeeignet: Die Limmat führt Hochwasser.

Für Schwimmer ungeeignet: Die Limmat führt Hochwasser. Bild: Tina Fassbind

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Die Stadtpolizei Zürich sucht zwei Männer, die am Wochenende dabei beobachtet wurden, wie sie in der Limmat trieben. In einem Fall hat die Stapo einen wichtigen Hinweis erhalten: Einer der beiden sei beobachtet worden, wie er etwas flussabwärts aus der Limmat gestiegen sei.

Ein Augenzeuge habe sich gemeldet und angegeben, dass der Mann einen Neoprenanzug getragen habe und den Fluss selbstständig wieder verlassen habe. Wie eine Sprecherin der Stadtpolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte, könnte es sich also um einen Sportler gehandelt haben, der trotz Hochwasser in der Limmat schwimmen ging.

Vermisstenanzeige fehlt

Falls es tatsächlich ein Sportler war, wäre die Polizei gemäss der Sprecherin «froh darum, wenn er sich melden würde.» Dann könne die Suchaktion beendet werden. Der Mann wurde angeblich am Sonntag von einem Passanten dabei gesehen, wie er innerhalb weniger Sekunden von den Wassermassen fortgezogen wurde.

Zum zweiten verschwundenen Mann, der am Samstagnachmittag bei der Quaibrücke in den See gesprungen sein soll, hat die Polizei bisher keine Hinweise erhalten. Wegen des hohen Wasserpegels sei es weiter unmöglich, Tauchgänge zu absolvieren und den Mann unter Wasser zu suchen. Eine Vermisstenanzeige ging in beiden Fällen nicht ein. (ep/sda)

Erstellt: 04.06.2013, 10:07 Uhr

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