Mauch und Leutenegger kippen TV-Auftritt

Die Stadtpräsidentin und der zwangsversetzte Stadtrat sagen kurzfristig ein Rededuell bei TeleZüri ab.

Nach den Stadtratswahlen gratulierten sie sich noch: Die Stimmung zwischen Mauch und Leutenegger dürfte unterkühlt sein.

Nach den Stadtratswahlen gratulierten sie sich noch: Die Stimmung zwischen Mauch und Leutenegger dürfte unterkühlt sein.

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Das Zusammentreffen wurde mit Spannung erwartet: «Morgen kommt es in diesem Studio zum Gipfeltreffen mit Corine Mauch und Filippo Leutenegger», bewarb TeleZüri-Moderator Markus Gilli seine Sendung noch am Mittwoch. Leuteneggers Versetzung gegen seinen Willen ins Sport- und Schuldepartement hätte sicher viel zu reden gegeben. Doch daraus wird jetzt nichts.

Heute Morgen kam die überraschende Absage des Stadtrats und der Stadtpräsidentin. Beide hatten noch nach dem Eklat an der Departementsverteilungs-Pressekonferenz zugesagt. Gegenüber dem Fernsehsender wollten sie ihren kurzfristigen Entscheid nicht begründen. Markus Gilli zeigte sich enttäuscht: «Die Sendung hätte im Sinne der Transparenz den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern der Stadt Zürich wichtige Hintergründe zum gestrigen Eklat vermittelt», sagte er.

Über ihre Pressesprecher liessen Mauch und Leutenegger gegen Abend in einem gemeinsamen Statement verlauten, dass sie jetzt in die Zukunft schauen wollen, auch in neuer Konstellation den Fokus auf eine konstruktive Zusammenarbeit legen und den Auftritt im TalkTäglich deshalb absagten.


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Die Stimmung zwischen Mauch und Leutenegger dürfte unterkühlt sein. Bei der Pressekonferenz zur Departementsverteilung liess Leutenegger seinem Frust in einer emotionalen Rede freien Lauf. «Das Vertrauen hat gelitten», sagte Leutenegger. Es seien ideologische Machtentscheide gefällt worden, die das Prinzip der Konkordanz verletzten. Auf dem politischen Parkett ist es ungewöhnlich, dass solche Entscheide gegenüber den Medien emotional kommentiert werden.

So reagierte Mauch auf Leuteneggers Rede

(rar)

Erstellt: 17.05.2018, 15:48 Uhr

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