Nationalrat Bastien Girod geht nach Holland

Der Umweltnaturwissenschaftler zieht im Dienste der Wissenschaft in die Niederlande – und will in der Schweiz mit Hilfe der Online-Kommunikation präsent bleiben.

Fotogen im Nationalrat: Bastien Girod mit Bundesrat Moritz Leuenberger im September 2009.

Fotogen im Nationalrat: Bastien Girod mit Bundesrat Moritz Leuenberger im September 2009. Bild: Keystone

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Der Zürcher Nationalrat der Grünen nimmt laut einem Bericht der «SonntagsZeitung» in Holland einen Forschungsauftrag an und wird während seines Mandats als Nationalrat zwei Jahre in Utrecht leben. Zu den Sessionen und den Kommissionssitzungen will Bastien Girod eigens anreisen. Für den Abstimmungskampf für seine Offroaderinitiative, die im Frühling 2011 an die Urne kommt, will Girod seine Internetpräsenz und Facebook-Seite ausbauen – und an Komitee-Sitzungen per Skype-Videokonferenz teilnehmen.

Verständnis vom Parteichef

Für den Wahlkampf im Herbst 2011 will Girod laut dem Zeitungsbericht ebenfalls das Internet nutzen. Statt an Standaktionen soll er den Wählern im Chat Rede und Antwort stehen. Grünen-Parteichef Ueli Leuenberger zeigte sich auf Nachfrage voller Verständnis. «Wir sind überzeugt, dass Bastien Girod seinen Verpflichtungen nachkommt», sagte er.

In seinem Blog schreibt der Umweltnaturwissenschafter Näheres zu einer Meldung der «SonntagsZeitung»: Um seine Forschung zu den Wechselwirkungen von Wirtschaft und Lebensweisen sowie der Umwelt zu vertiefen, sei der Auslandsaufenthalt unabdingbar, heisst es dort. Der Schweizerische Nationalfonds unterstütze sein Projekt.

Erstellt: 20.06.2010, 09:10 Uhr

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